Okklusale Medizin

 

Bruxismus und die Schief- (Zwangs-) Lage des Bisses und der Okklusion mit Focus auf Kiefergelenk-Gesichtsschmerzen, HNO und craniomandibular-orthopädische Probleme

 

Aktuelle Kurse

Der funktionelle Schmerzpatient in der ZMK

mit Fokus auf das autonome Nervensystem (ANS) aus der Sicht der poyvagalen Theorie nach Prof. Stephen Porges

 

25. + 26.01.2019

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Der funktionelle Schmerzpatient in der ZMK

mit Fokus auf die Kiefergelenke und die Kopf-Atlas Region

 

16. + 17.11.2018

 

19 ZFP

Kursausschreibung 2018-11 neues Datum.pd
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Vergangene Kurse

Modul 6:

 

Kiefergelenksprobleme, Gesichtsschmerzen - dentale und medizinische Symptome

 

28. + 29.09.2018  

 

19 ZFP

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Modul 5:

offener Biss + CL III

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Modul 4:

 

Wax up + Langzeit Provisorien (nach den Prinzipien von Prof. Slavicek und Prof. Kulmer) ebenso aus der therap. schienen Position oder nach preprothetischer KFO

 

20. + 21.04.2018

 

 

Informationen Modul 4 als PDF
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Ist und bleibt die neue therapeutische Schienensituation erfolgreich, in Bezug auf Reduktion oder Eliminierung der zuvor interdisziplinären Problemen etc., dann können dem Patienten die nächsten Therapiemöglichkeiten erklärt werden.

 

1. direkt gleich ohne preprothetische KFO -> Wax up in der therap. Schienenposition nach den Richtlinien von Prof. Slavicek oder Prof. Kulmer

 

2. preprothetische KFO (ca. 1 Jahr) und dann erst das Wax up

 

Die preprothetische KFO ist oft dann das Mittel der Wahl, wenn die sonst üblichen rein prothetischen Maßnahmen zu invasiv sind -> wie Chirurgie, Extraktionen, Wurzelbehandlungen infolge massiven Beschleifens oder nicht möglich, da eine neue therapeutische UK-Position wegen einer Zwangsbisslage notwendig wird oder eine okklusale Rekonstruktion wegen einer bestehenden Malokklusion mit  störenden post. oder ant. Interferenzen vorliegt!! 

 

Ein weiteres Benefit ist auch eine Minimalisierung der danach notwendigen Prothetik anstelle von Full-Mouth-Restaurationen!!

 

Die Kombination der preprothetischen KFO mit anschließender prothetischer Planung (Wax up und Provisorien) ermöglichen so die wohl besten funktionellen und ästhetischen Ergebnisse! 

 

Dazu einige praktische Fälle im Vortrag!

 

 

Modul 3:

 

...mit Fokus auf dento-alveoläre Irritationen, wie Hypersensibilitäten, undefinierbare Zahnschmerzen, Abrasionen, Abraktionen, chipping dentaler Restaurationen, Zahnwanderungen, Paro bzw. Periimplantitis aus funktioneller Sicht etc...

 

16. + 17.03.2018

 

Informationen Modul 3 als PDF
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Short Review of literature/background:

Stillman and McCall (1920): suggested existence of excessive occlusal force and gingival disease

 

Clickman (1960): Co-destruction theory traumatogenic occlusion accelerate the rate of periodontal destruction

 

Martinez-Canut P., Towfighi PP: pathological tooth-migration is a common manifestation of periodontal disease wih prevalence range of 30-55 %

 

Walther (2005) suggested that traumatic occlusion leads to increased mobility and reversible alterations of the periodontal apparatus

 

Craddock's (2008) determined occlusal interferences associated with psterior teeth shows increasing probing depth

Summary from review-background:

Till now its still the topic of dicussion whether occlusion is only a co-factor os is a main cause in pathogenics in periodontitis/periimplantitis

 

 

Modul 2:

 

Es macht aus meiner Sicht wenig Sinn, im funktionsgestörten Kauorgan, gleich mit einer festsitzenden KFO zu beginnen, da v. a. Kiefergelenksprobleme, mandibuläres Shifting und interdisziplinäre zahnmedizinische Befunde zuerst eine ausführliche Diagnoseerstellung notwendig machen, um v.a. forensisch, aber auch aus Gründen einer gezielteren und erfolgversprechenden Behandlung mehr Sicherheit und Durchblick zu haben.

Eine therapeutische Neu- (Re-)positionierung des Unterkiefers resultiert aus den Prinzipien der craniomandibulären Orthopädie (CMO).

Stellen wir ein mandibuläres Shifting fest, dann „think orthopedic first“.

Die Erstellung einer Schiene in so einer therap. UK-Position ist das Wesentliche und nicht die oft im Mittelwertartikulator geöffneten Bissnahmen.

Dann ist auch das Design der Schiene etwas Spezielles, was post. Abnützung und ant. Führung betrifft.

Die zuvor sorgfältigst erhobene zahnmedizinische Anamnese und Befunde können dann beim Tragen der entsprechenden Schiene bezüglich Reduktion oder Eliminierung der ursprünglichen Beschwerden die Richtigkeit der Repositionierung des UK’s unterstreichen oder ad absurdum führen.

 

Indikator für therapeutische (Re-) Neupositionierung  des Unterkiefers mit Fokus auf KFO

 

Bei skel. Disproportionen (Dysgnathien) und Malocclusionen.

 

MLD (mand. Lat. Deviation)wie asym. Cl II, Kreuzbiss, asym. Tiefbisse, einseitige Molarenverluste, asym. „squeeze-out“ Effekt

 

Vorteile:

1.       Cranio-mandibuläre Optimierung der UK Deviation mit Profil- und en-face- Verbesserung

2.       Neuromusk. Entspannung der akkomodierten Kau-, Gesichts-, Hals-, Nacken- und Schultermuskulatur

3.       Interdisziplinäre Reduzierung bzw. Eliminierung von sog. CMD-Beschwerden pos. Einfluss auch auf das autonome Nervensystem (ANS)

4.       Entkoppelung der Kiefergelenke (bzw des CMS) aus ihrer deviierten Condylenposition. CBCT’s arthrotischer Condylenveränderungen, wiederspiegeln chron. Überlastungen aus der Schieflage des Bisses und der Okklusion, getriggert durch Emotionen wie chron. Angst, Aggressionen etc via Bruxismus.

5.       Wesentliche Erleichterung und Verkürzung der KFO, v.a. mit dem Verständnis der MEAW-Technik nach prof. Sato (okklusale Rekonstruktion) und dem Grundverständnis der Okklusion per se (DRP-RP-TRP-Konzept nach Prof. Slavicek etc)

 

Nachteile

 

                Bei größeren therapeutischen Neupositionierungen des UK’s sollte neben den okklusalen Maßnahmen wie retrusiv, protrusiv und transversalen Kontrollen auch eine funktionelle Führung der orthopädisch optimierten Bisslage mittels eines FKO-Gerätes (reduz. EOA) zur Unterstützung der länger dauernden Remodellierung in den Kiefergelenken, Suturen und Wirbelsäule etc. überlegt und genützt werden.

 

Diese und andere Aspekte sind Inhalt des praktischen und theoretischen Kurses.

 

23. + 24.02.2018

 

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Modul 1:

 

Interdisziplinäre Anamnese, großes Diagnosepaket, therapeutische, mandibuläre Reposition

Herstellung einer Sofortschiene

 

19. + 20.01.2018

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"Der richtige Biss" Antrittsvorlesung zur Stiftungsprofessur an der Hochschule Fresenius in Idstein

Pressemitteilung

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OKKLUSALE MEDIZIN IM DREILÄNDERECK 2010-10-15

Einladungs- und Informationsschreiben
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Vorarlberger Zahnärztekammer 2009-10-29

Vortrag zum Download speziell für Zahnärzte
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