Okklusale Medizin

 

Bruxismus und die Schief- (Zwangs-) Lage des Bisses und der Okklusion mit Focus auf Kiefergelenk-Gesichtsschmerzen, HNO und craniomandibular-orthopädische Probleme

 

Aktuelle Kurse

23 + 24.10.2020

 

Okklusale Medizin

Syn. -Y CMD, CMO, interdisz. ZMK

 

 

Konzept einer Hybrid-Kiefer-Orthopädie im Wechsel- bzw. permanenten Gebiss

 

Benefits (->Zusatz zur Kursausschreibung)

 

-> zu ad1

diagnostisch: Differenzierung von ICP (akkomodierte bzw. schon dekompensierte Bisslage?)zur RP bzw. therapeutischen Neupositionierung des UK's nach Meersseman

 

praktisch: Realisierung und Umsetzung der unterschiedlichen Raumöffnungen (also hauptsächlich additive craniomandibuläre, orthodontische und/oder prothetische Maßnahmen).

 

 

Reduktion der Brackett-Zeit und Finishing unter Ausnutzung des myotaktischen Reflexes beim Tragen der transparenten Folien mit der Information des richtig verstandenen individuellen Okklusions-Set up (zB Sure-Smile)

 

-> zu ad2

MEAW-Technik nach Sato ermöglicht eine sofortige craniomandibuläre, orthodontische Umsetzung in diese systemrelevanten (Reduktion der Verspannungen im CMS-System und der Nachbarregionen) Freiräume, ohne zusätzliche Überwindung der ursprünglich in ICP bestehenden okklusalen Interferenzen.

 

-> diese 3D-konforme Umsetzung via orthodontischer, okklusaler Rekonstruktion ist mit diesen Gewebestress reduzierenden Multiloop-Bögen einfach am besten!!

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Abstrakt:

 

Das bekannte Zitat von Gelb

"THINK ORTHOPEDIC FIRST, THEN DENTAL" sollte erweitert werden......

but in the CONTEXT OF Bruxism.

 

Es ist essentiell, nicht nur die Statik und Dynamic der Okklusion in max. Interkuspitation (zb. beim Schlucken und Bruxismus) grundsätzlich zu verstehen (zb. die Differenzierung von okklusalen Interferenzen nach Prof. SLAVICEK R.), sondern auch die akkommodierte Ruheschwebe und ihrem 1. Zahnkontakt zu vergleichen (entspricht in etwa der Referenzposition von Slavicek bei relativ entspannten Kondylen, um so für die 1. Diagnoseerstellung einen retralen Ausgangspunkt zu haben) mit jener der ersten momentanen therapeutischen Ruheschwebe und deren Annäherung zum 1. Zahnkontakt nach entsprechender Vorbehandlung der funktionsgestörten Kaumuskulatur und ihres CMS-Systems -> via somato-psychischen bzw. psycho-somatische-therapeutischen Maßnahmen (zb. osteopathisch, cranio-sacral, chiropraktisch , diverse Entspannungsmethoden, TENS, Aqualizer oder Variator etc.)

 

Der Begriff "THERAPEUTISCHE NEU-POSITIONIERUNG DES UNTERKIEFERS" ist immer dynamisch zu verstehen, da die Position der Mandibel stets variabel bleiben muss, um so sich nicht nur an negative Einflüsse adaptieren zu können -> wie zunehmende Ansteilung der OK-Front oder mesial-kippende Molaren etc. -> sondern auch aus dieser okklusalen Interferenz bzw. Blockierung via Vertikalisierung  etc. frei machen und sich so wieder spontan oder kontrolliert geführt neu positionieren zu  können.

 

Des Weiteren gilt es zu überlegen, wie in den nächsten Schritten auch die zuvor mitinvolvierten Nachbarregionen (zb. Os temporale bzw. das dazu korrespondierende Os iliaca) sich auch wieder aus diesen Zwangssituationen frei machen können und auch sollten.

Diese "Denke" mündet in das Verstehen der cranio-sacralen und osteopathischen Therapien, wo  Membran- (Faszien-), Knochen, Nerv- und Gefäßverzüge etc. in den Strukturen des Schädels, der Wirbelsäule, des Ventrikelsystems im ZNS und des im Hirnstamm lokalisierten ANS mit seinem Verbund aller Hirnnerven -> die Themen sind!!

 

-> In diesen Denkansätzen wird einem auch sofort klar, dass den funktionell kontrolliert ausgerichteten Therapieansätzen immer der Vorzug gegeben werden sollte u. die brauchen mindestens genau so lang, wie sie in ihre Dysfunktion benötigt haben (DD zu den operativen orthognathischen Korrekturen!!)

 

Mit diesem Wissen sollte es relativ einfach u. logisch sein, bei Gesichtsasymmetrien im Zusammenhang mit den mehr oder weniger starken Kräften des Bruxismus (80 bis 100 kg!) die schädlichen Reaktionen der Zwangsbisslagen auf das Kauorgan selbst wie auch auf seine Nachbarregionen u. den Rest des Körpers nachzuvollziehen.

Diesbezüglich stelle man sich einfach einmal eine MLD (mandib.  laterale Deviation) vor im Sinne eines unilat. Kreuzbisses, einer einseitigen CL II oder eines einseitigen Verlustes der Molaren, dann wird v.a. in der 3-D-Sicht eines großen DVT`s (CBCT) sofort klar, was man unter Kompression/Distraktion der Kiefergelenke, Torsion der Dura mater, der Schädelknochen u. Wirbelkörper u. deren funktionellen Auswirkungen sich vorstellen muss.

Interessant u. sofort einleuchtend sind dann auch die Positionen der Seitenzähne (asym. Wilson -> verstärkt auf der vertical niedrigeren Seite u. umgekehrt auf der nicht geschifteten Seite) u. der Kiefergelenke (Innenrotation des Os temporale auf der geschifteten u. Außenrotation auf der vertikal höheren Bissseite).

 

Das heißt im Umkehrschluss, dass die Zähne bezüglich Korrektur auf der geschifteten Seite extrudiert u. nach palatinal getorquet werden müssen u. damit gleichzeitig auch der betroffene Alveolaknochen wieder in seine ursprüngliche Position zurück kann und das mitbetroffene Kiefergelenk aus der Überbelastung rauskommt. Analoges Denken u. Vorgehen auf der nicht geschifteten Seite!

Dieselbe dynamische Visualisierung ist möglich bis in die obere HWS-Region, sodass 3-dimensional die deszendente muskulo-skelettale Kettenreaktion vom obersten Teil der Wirbelsäule (=Biss) deutlichst und unmissverständlich kypho-skoliotisch nachvollzogen werden kann.

 

Das Gleiche passiert natürlich, wieder im Umkehrschluss, aszendierend nach Unfällen oder auf Grund genetisch bedingter Defizite etc.

Mit anderen Worten...eine erfolgreiche Neupositionierung des Unterkiefers mit Berichtigung einer Gesichtsskoliose (MLD) oder einer mandibulären Retrognathie etc. ist in der Lage eine deszendente Optimierung bis zu den Füßen zu bewerkstelligen. Jeder kann  somit das Potential erahnen, was  sich hier für Möglichkeiten allein aus orthopädischer Sicht ableiten lassen!

 

Der Meersseman-Test mit seinen Watterollen zwischen den Seitenzähnen in schon therapeutisch optimierten Bissnahmen (sehr bekannter Chiropraktiker aus Como) ermöglicht uns relativ schnell u. aussagekräftig eine deszendente musculo-skelettale Reaktion von einer aszendenten (wie zb. bei Knick-, Senkfüssen oder bei Genu valgus oder varus) oder gemischten zu unterscheiden.

 

Die Differenzierung des Meersseman-Testes in max. IKP u. therapeutischer Neupositionierung des Unterkiefers mittels Watterollen oder anderer Bissregistrate gibt sofortige Einblicke, wie schnell solche Kettenreaktionen ablaufen können mit den entsprechenden funktionellen Veränderungen in den Weichteilen, Gelenken u. dem Rest des Körpers.

So führt auf einmal ein symmetriertes Gesicht via Bisskorretur zu einem Ausgleich der zuvor noch feststellbaren Beinlängen-Differenz oder zur Reduzierung bzw. oft gänzlichen Aufhebung der zuvor exakt erhobenen allg. medizinischen und dentalen  Symptome u. anderer Befunde.

 

Um die Verbreitung der CMD in Zukunft einzudämmen, wünscht man sich als CMD-Spezialist vor allen Dingen eine bessere Prävention im Bereich der Zahnmedizin. Des Weiteren sollte jeder Zahnarzt u. Kieferorthopäde vor jedem Eingriff abklären, ob der Patient ein CMD-Risiko hat oder nicht. Dies würde jedoch voraussetzen, dass jeder Zahnmediziner zumindest ausreichende Grundkenntnisse in der CMD hat -> bis heute noch reine Zukunftsmusik.

Zahn- u. Humanmedizin brauchen ein gemeinsames Ausbildungsfach CMD (okklusale- Zahnmedizin) -> am besten schon im Studium, spätestens in der Facharztausbildung. Nur so können wir Zusammenhänge der CMD offenlegen und gemeinsam eine ordentliche Anamnese, Diagnose u. Therapie durchführen.

 

 

 

 

18. + 19.09.2020

 

Okklusale Medizin

Syn. -> CMD, CMO, interdisz. ZMK

 

...mit Fokus auf die Oralorthopädie, Okklusion, Meersseman-Test in ICP und therapeutische Neupositionierung des Unterkiefers

 

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Abstrakt zu Bisslagenkonzept:

 

Die Qualität unserer Bisslage, ob stresstauglich oder nicht, spielt nicht nur in der ZMK eine zunehmend wichtigere Rolle, sondern auch in der allgemeinen Medizin -> als präventive Maßnahme bei allg. stressbedingten Erkrankungen.

 

Das-"Double Edge Sword" des Bruxismus (Knirschen und Pressen) soll uns die Möglichkeit deutlich machen, auf der einen Seite in uns selbst abstressen zu können (Katharsis), ohne gleich andere verletzen zu müssen -> speziell auf der Bühne des stomathognathen Systems (Bisslage), auf der anderen Seite, die Grenzen der strukturellen Überlastungen im Mund selbst, seinen Nachbarregionen (Kiefergelenke, HNO, Neurologie und Orthopädie etc.) bis ins autonome Nervensystem als Symptome wahrzunehmen -> deshalb die enorme Bedeutung nicht nur der dentalen Anamnese und Diagnostik.

 

Es ist möglich, eine Kontrolle über diese überaus stark werdenden psycho-somatischen Kräfte (Somatisierung des chron. Bruxismus) zu bekommen, indem wir unser Kauorgan dafür tauglicher machen -> über das exakte Dedektieren und nachfolgende Verändern  falscher Bisslagen  via okklusaler Rekonstruktion (was auch immer das bedeuten mag!)

Die phylogenetische  Prädisposition einer Dysgnathie und die onto(epi-)genetisch ihr entsprechend adaptierte Okklusion (z.b. bei einem Kreuz-, Tief- bzw. Distalbiss etc.), also diese genetische Vorgabe und diese epigenetisch sich zunehmend einprägenden bzw. einfrierenden Verhaltensmuster über die Umgebung zeigen ihre frühe strukturelle Differenzierung schon in der 1. u.2. Wechselgebissperiode. Deshalb sollte schon in dieser Wachstumsphase diese zunehmende Enddifferenzierung aller am Kausystem beteiligten Strukturen entdeckt und über Bissumstellungen (früher nannte man das Funktions-Kieferorthopädie!!) skelettal u. dentoalveolär korrigiert werden -> eben über  therapeutische  Repositionierung des Unterkiefers.

 

Dies wäre eigentlich immer noch der Grundgedanke der Funktions-Kieferorthopädie, dessen tieferer Hintergrund uns wie ein roter Faden auch bei der Neupositionierung des erwachsenen Unterkiefers (jetzt aber schon mit den ausdifferenzierten Strukturen in ihrer Dysgnathie und dekomp. Okklusion mit schon erheblichen CMD-Problemen!) begleiten und hilfreich unterstützen könnte, falls wir die Zeichen der Zeit zu deuten in der Lage sind. Verpassen wir diese Intervention (Interzeption) im Wachstum, dann müssen und können wir mit dem adaptiven Potential der sich ausdifferenzierenden Gewebe im Kausystem und seinen Nachbarregionen rechnen. Diese immer alle Strukturen involvierenden Prozesse haben aber ihren Preis -> sie brauchen Energie (Distress), um diese Art von Instabilität aufrecht erhalten zu können. Eine oft zu schnelle Extraktion eines Zahnes, eine zu hohe oder zu niedere Krone oder eine  zusätzliche  Bissveränderung etc. kann eine zuvor noch kompensierte Bisslage plötzlich zur Dekompensation bringen und dadurch nicht nur das Kausystem, sondern eben auch den ganzen Körper (inklusive Psyche ) in die Pflicht nehmen.

Trotzdem ist auch bei diesen abgewrackten Fehlbissen noch einiges möglich, allerdings jetzt mit wesentlich mehr Aufwand an Wissen, Erfahrung und Zeit.

 

Dazu dient dieser Mix meiner Kurse, um praktisch und theoretisch für all diese komplexen Fälle Lösungen zu suchen und zu finden.

Dass dafür leider wenig Interesse von Seiten der KollegInnen besteht, das ist Fakt, aber ein anderer Fakt ist eben auch, dass der Patient mit dieser Art von Problemen weiter im Regen steht und sich weiter im Kreis von oft nur kurzfristigen Erleichterungen drehen muss. Wäre da nicht eine andere Option, würde ich hier und heute nicht da stehen, wo ich bin.

Das, worum es hier geht, ist totale Medizin -> unglaublich spannend und für unsere Patienten ein Königsweg -> bzw. die Suche und das Auffinden der Prima Causa. -> also ein" must" für jeden der KollegInnen, dessen (deren) Nutzen nicht nur für seine (ihre) Patienten immens sein wird, sondern auch für uns und unsere Familien selbst.

 

Vergangene Kurse

Der funktionelle Schmerzpatient in der ZMK

…mit Fokus auf Kiefergelenksprobleme, Gesichtsschmerzen - dentale und medizinische Symptome TEIL 3 (andere Patienten, andere Themen)

 

20. + 21.09.2019

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Als häufigste Ursache für eine CMD werden in der Literatur Okklusionsstörungen in Verbindung mit Parafunktionen beschrieben. Iatrogene Okklusionsstörungen können durch Füllungen, Zahnersatz oder kieferorthopädische Maßnahmen ebenso herbeigeführt werden wie durch Extraktionen oder Einschleifmaßnahmen. Als nicht iatrogene Ursachen können Hypodontie, Zahnverlust mit und ohne Wanderungen der Nachbarzähne oder Antagonisten sowie Parodontopathien mit Veränderungen der Zahnstellung und Verschleiß der Zahnhartsubstanz (Abrasionen) zu Okklusionsstörungen führen. Zahnfehlstellungen, wie z.B. die Reklination der Oberkieferinzisiven und Dysgnathien, wie der skelettal offene Biss, sind Okklusionsstörungen per se. Auch eine nie erreichte physiologische vertikale Abstützung, „lack of posterior support“, wie Ricketts es formulierte, ist eine Okklusionsstörung.

-          Auszug aus dem Buch „Kraniomandibuläres und Muskuloskelettales System“ von Wolfgang Boissesrée und Werner Schupp mit Beiträgen von Frau Prof. Grunert u.v.a.

 

Als weitere hochinteressante Beiträge zum funktionsgestörten Kauorgan („Konzepte in der Zahnmedizin – Traktate 1-3“), empfehle ich die Bücher meines Lehrers Prof. Slavicek, der mit Prof. Sato eine völlig neue Ein- und Aussicht in dieses weltweit kontroversiell diskutierte Thema "Okklusale Medizin" entwickelte.

 

Wahrscheinlich ist es eine „Ars dentendi“, aus all diesen Teilwahrheiten für unsere PatientInnen das jeweils Beste heraus zu arbeiten, um endlich mehr Licht in dieses Mysterium „Kaufunktionsstörungen“ zu bringen.

Der funktionelle Schmerzpatient in der ZMK

…mit Fokus auf Kiefergelenksprobleme, Gesichtsschmerzen - dentale und medizinische Symptome TEIL 2

 

22. + 23.03.2019

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Der funktionelle Schmerzpatient in der ZMK

mit Fokus auf das autonome Nervensystem (ANS) aus der Sicht der poyvagalen Theorie nach Prof. Stephen Porges

 

25. + 26.01.2019

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Der funktionelle Schmerzpatient in der ZMK

mit Fokus auf die Kiefergelenke und die Kopf-Atlas Region

 

16. + 17.11.2018

 

19 ZFP

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Modul 6:

 

Kiefergelenksprobleme, Gesichtsschmerzen - dentale und medizinische Symptome

 

28. + 29.09.2018  

 

19 ZFP

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Modul 5:

offener Biss + CL III

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Modul 4:

 

Wax up + Langzeit Provisorien (nach den Prinzipien von Prof. Slavicek und Prof. Kulmer) ebenso aus der therap. schienen Position oder nach preprothetischer KFO

 

20. + 21.04.2018

 

 

Informationen Modul 4 als PDF
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Ist und bleibt die neue therapeutische Schienensituation erfolgreich, in Bezug auf Reduktion oder Eliminierung der zuvor interdisziplinären Problemen etc., dann können dem Patienten die nächsten Therapiemöglichkeiten erklärt werden.

 

1. direkt gleich ohne preprothetische KFO -> Wax up in der therap. Schienenposition nach den Richtlinien von Prof. Slavicek oder Prof. Kulmer

 

2. preprothetische KFO (ca. 1 Jahr) und dann erst das Wax up

 

Die preprothetische KFO ist oft dann das Mittel der Wahl, wenn die sonst üblichen rein prothetischen Maßnahmen zu invasiv sind -> wie Chirurgie, Extraktionen, Wurzelbehandlungen infolge massiven Beschleifens oder nicht möglich, da eine neue therapeutische UK-Position wegen einer Zwangsbisslage notwendig wird oder eine okklusale Rekonstruktion wegen einer bestehenden Malokklusion mit  störenden post. oder ant. Interferenzen vorliegt!! 

 

Ein weiteres Benefit ist auch eine Minimalisierung der danach notwendigen Prothetik anstelle von Full-Mouth-Restaurationen!!

 

Die Kombination der preprothetischen KFO mit anschließender prothetischer Planung (Wax up und Provisorien) ermöglichen so die wohl besten funktionellen und ästhetischen Ergebnisse! 

 

Dazu einige praktische Fälle im Vortrag!

 

 

Modul 3:

 

...mit Fokus auf dento-alveoläre Irritationen, wie Hypersensibilitäten, undefinierbare Zahnschmerzen, Abrasionen, Abraktionen, chipping dentaler Restaurationen, Zahnwanderungen, Paro bzw. Periimplantitis aus funktioneller Sicht etc...

 

16. + 17.03.2018

 

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Short Review of literature/background:

Stillman and McCall (1920): suggested existence of excessive occlusal force and gingival disease

 

Clickman (1960): Co-destruction theory traumatogenic occlusion accelerate the rate of periodontal destruction

 

Martinez-Canut P., Towfighi PP: pathological tooth-migration is a common manifestation of periodontal disease wih prevalence range of 30-55 %

 

Walther (2005) suggested that traumatic occlusion leads to increased mobility and reversible alterations of the periodontal apparatus

 

Craddock's (2008) determined occlusal interferences associated with psterior teeth shows increasing probing depth

Summary from review-background:

Till now its still the topic of dicussion whether occlusion is only a co-factor os is a main cause in pathogenics in periodontitis/periimplantitis

 

 

Modul 2:

 

Es macht aus meiner Sicht wenig Sinn, im funktionsgestörten Kauorgan, gleich mit einer festsitzenden KFO zu beginnen, da v. a. Kiefergelenksprobleme, mandibuläres Shifting und interdisziplinäre zahnmedizinische Befunde zuerst eine ausführliche Diagnoseerstellung notwendig machen, um v.a. forensisch, aber auch aus Gründen einer gezielteren und erfolgversprechenden Behandlung mehr Sicherheit und Durchblick zu haben.

Eine therapeutische Neu- (Re-)positionierung des Unterkiefers resultiert aus den Prinzipien der craniomandibulären Orthopädie (CMO).

Stellen wir ein mandibuläres Shifting fest, dann „think orthopedic first“.

Die Erstellung einer Schiene in so einer therap. UK-Position ist das Wesentliche und nicht die oft im Mittelwertartikulator geöffneten Bissnahmen.

Dann ist auch das Design der Schiene etwas Spezielles, was post. Abnützung und ant. Führung betrifft.

Die zuvor sorgfältigst erhobene zahnmedizinische Anamnese und Befunde können dann beim Tragen der entsprechenden Schiene bezüglich Reduktion oder Eliminierung der ursprünglichen Beschwerden die Richtigkeit der Repositionierung des UK’s unterstreichen oder ad absurdum führen.

 

Indikator für therapeutische (Re-) Neupositionierung  des Unterkiefers mit Fokus auf KFO

 

Bei skel. Disproportionen (Dysgnathien) und Malocclusionen.

 

MLD (mand. Lat. Deviation)wie asym. Cl II, Kreuzbiss, asym. Tiefbisse, einseitige Molarenverluste, asym. „squeeze-out“ Effekt

 

Vorteile:

1.       Cranio-mandibuläre Optimierung der UK Deviation mit Profil- und en-face- Verbesserung

2.       Neuromusk. Entspannung der akkomodierten Kau-, Gesichts-, Hals-, Nacken- und Schultermuskulatur

3.       Interdisziplinäre Reduzierung bzw. Eliminierung von sog. CMD-Beschwerden pos. Einfluss auch auf das autonome Nervensystem (ANS)

4.       Entkoppelung der Kiefergelenke (bzw des CMS) aus ihrer deviierten Condylenposition. CBCT’s arthrotischer Condylenveränderungen, wiederspiegeln chron. Überlastungen aus der Schieflage des Bisses und der Okklusion, getriggert durch Emotionen wie chron. Angst, Aggressionen etc via Bruxismus.

5.       Wesentliche Erleichterung und Verkürzung der KFO, v.a. mit dem Verständnis der MEAW-Technik nach prof. Sato (okklusale Rekonstruktion) und dem Grundverständnis der Okklusion per se (DRP-RP-TRP-Konzept nach Prof. Slavicek etc)

 

Nachteile

 

                Bei größeren therapeutischen Neupositionierungen des UK’s sollte neben den okklusalen Maßnahmen wie retrusiv, protrusiv und transversalen Kontrollen auch eine funktionelle Führung der orthopädisch optimierten Bisslage mittels eines FKO-Gerätes (reduz. EOA) zur Unterstützung der länger dauernden Remodellierung in den Kiefergelenken, Suturen und Wirbelsäule etc. überlegt und genützt werden.

 

Diese und andere Aspekte sind Inhalt des praktischen und theoretischen Kurses.

 

23. + 24.02.2018

 

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Modul 1:

 

Interdisziplinäre Anamnese, großes Diagnosepaket, therapeutische, mandibuläre Reposition

Herstellung einer Sofortschiene

 

19. + 20.01.2018

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"Der richtige Biss" Antrittsvorlesung zur Stiftungsprofessur an der Hochschule Fresenius in Idstein

Pressemitteilung

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OKKLUSALE MEDIZIN IM DREILÄNDERECK 2010-10-15

Einladungs- und Informationsschreiben
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Vorarlberger Zahnärztekammer 2009-10-29

Vortrag zum Download speziell für Zahnärzte
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