Okklusale Medizin

 

Bruxismus und die Schief- (Zwangs-) Lage des Bisses und der Okklusion mit Focus auf Kiefergelenk-Gesichtsschmerzen, HNO und craniomandibular-orthopädische Probleme

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Modul 2:

 

Es macht aus meiner Sicht wenig Sinn, im funktionsgestörten Kauorgan, gleich mit einer festsitzenden KFO zu beginnen, da v. a. Kiefergelenksprobleme, mandibuläres Shifting und interdisziplinäre zahnmedizinische Befunde zuerst eine ausführliche Diagnoseerstellung notwendig machen, um v.a. forensisch, aber auch aus Gründen einer gezielteren und erfolgversprechenden Behandlung mehr Sicherheit und Durchblick zu haben.

Eine therapeutische Neu- (Re-)positionierung des Unterkiefers resultiert aus den Prinzipien der craniomandibulären Orthopädie (CMO).

Stellen wir ein mandibuläres Shifting fest, dann „think orthopedic first“.

Die Erstellung einer Schiene in so einer therap. UK-Position ist das Wesentliche und nicht die oft im Mittelwertartikulator geöffneten Bissnahmen.

Dann ist auch das Design der Schiene etwas Spezielles, was post. Abnützung und ant. Führung betrifft.

Die zuvor sorgfältigst erhobene zahnmedizinische Anamnese und Befunde können dann beim Tragen der entsprechenden Schiene bezüglich Reduktion oder Eliminierung der ursprünglichen Beschwerden die Richtigkeit der Repositionierung des UK’s unterstreichen oder ad absurdum führen.

 

Indikator für therapeutische (Re-) Neupositionierung  des Unterkiefers mit Fokus auf KFO

 

Bei skel. Disproportionen (Dysgnathien) und Malocclusionen.

 

MLD (mand. Lat. Deviation)wie asym. Cl II, Kreuzbiss, asym. Tiefbisse, einseitige Molarenverluste, asym. „squeeze-out“ Effekt

 

Vorteile:

1.       Cranio-mandibuläre Optimierung der UK Deviation mit Profil- und en-face- Verbesserung

2.       Neuromusk. Entspannung der akkomodierten Kau-, Gesichts-, Hals-, Nacken- und Schultermuskulatur

3.       Interdisziplinäre Reduzierung bzw. Eliminierung von sog. CMD-Beschwerden pos. Einfluss auch auf das autonome Nervensystem (ANS)

4.       Entkoppelung der Kiefergelenke (bzw des CMS) aus ihrer deviierten Condylenposition. CBCT’s arthrotischer Condylenveränderungen, wiederspiegeln chron. Überlastungen aus der Schieflage des Bisses und der Okklusion, getriggert durch Emotionen wie chron. Angst, Aggressionen etc via Bruxismus.

5.       Wesentliche Erleichterung und Verkürzung der KFO, v.a. mit dem Verständnis der MEAW-Technik nach prof. Sato (okklusale Rekonstruktion) und dem Grundverständnis der Okklusion per se (DRP-RP-TRP-Konzept nach Prof. Slavicek etc)

 

Nachteile

 

                Bei größeren therapeutischen Neupositionierungen des UK’s sollte neben den okklusalen Maßnahmen wie retrusiv, protrusiv und transversalen Kontrollen auch eine funktionelle Führung der orthopädisch optimierten Bisslage mittels eines FKO-Gerätes (reduz. EOA) zur Unterstützung der länger dauernden Remodellierung in den Kiefergelenken, Suturen und Wirbelsäule etc. überlegt und genützt werden.

 

Diese und andere Aspekte sind Inhalt des praktischen und theoretischen Kurses.

 

23. + 24.02.2018

 

 

Modul 3:

 

...mit Fokus auf dento-alveoläre Irritationen, wie Hypersensibilitäten, undefinierbare Zahnschmerzen, Abrasionen, Abraktionen, chipping dentaler Restaurationen, Zahnwanderungen, Paro bzw. Periimplantitis aus funktioneller Sicht etc...

 

16. + 17.03.2018

 

Informationen folgen

 

Modul 4:

 

Wax up + Langzeit Provisorien (nach den Prinzipien von Prof. Slavicek und Prof. Kulmer) ebenso aus der therap. schienen Position oder nach preprothetischer KFO

 

20. + 21.04.2018

 

Informationen folgen

 

 

 

 

Vergangene Kurse

Modul 1:

 

Interdisziplinäre Anamnese, großes Diagnosepaket, therapeutische, mandibuläre Reposition

Herstellung einer Sofortschiene

 

19. + 20.01.2018

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"Der richtige Biss" Antrittsvorlesung zur Stiftungsprofessur an der Hochschule Fresenius in Idstein

Pressemitteilung

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OKKLUSALE MEDIZIN IM DREILÄNDERECK 2010-10-15

Einladungs- und Informationsschreiben
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Vorarlberger Zahnärztekammer 2009-10-29

Vortrag zum Download speziell für Zahnärzte
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